Fuerteventura 2008/2009 - reisen.blaufotograph.de

14 Tage Urlaub auf Fuerteventura

20.12.2008 - Eine Anreise mit Hindernissen...

Dank bereits vorher ausgedrucktem Bordingpass konnten wir die Riesenschlange am Düsseldorfer Flughafen umgehen. Check-In und die Gepäckabgabe erfolgte innerhalb von ca. 10 Minuten. Leider hatte unser Flieger wegen "Wartungsarbeiten" 1 Stunde 10 Minuten Verspätung. Wir saßen in Reihe 2 und hatten genug Fußplatz. Als Bordverpflegung gab es Tortellini oder Hühnerfrikassee. Nach 4 Stunden Flug kamen wir wohlbehalten auf Fuerteventura an. Am Gepäckband dauerte es noch einmal eine halbe Ewigkeit. Herr Fischer wartete am Ausgang geduldig auf uns. Wir hatten schon ein schlechtes Gewissen, mussten jedoch noch zum "Europcar-Schalter" um unseren Mietwagen abzuholen. Der Schalter bestand aus der offenen Heckklappe eines Lieferwagens unter einem überdachten Stellplatz. Das "Büro" war bestens ausgestattet: eine Kiste für die Schlüssel, eine Kiste für den restlichen Papierkram. Die 2 Mitarbeiter fanden eine sehr bequeme Sitzgelegenheit auf der Stoßstange des PKW.

Herr Fischer fuhr mit uns zum noch einzigen um diese Uhrzeit offenen Supermarkt (Samstag bis 21 Uhr, sonntags ab 11 Uhr). Wir kauften die wichtigsten Dinge fürs Frühstück ein, was mal eben 35 Euro machte. Beim Abstellen des Mietwagens wunderten wir uns, warum nur die Fahrertür abschließbar war. Am nächsten Tag müssen wir mal klären, ob es da einen Trick gibt. Dann fuhr Herr Fischer vor uns her und führte uns zu einem alten Herrenhaus mit Innenhof in der Nähe von Antigua, welches die Familie vor ca. 10 Jahren liebevoll herrichtete. Wir hatten tierischen Hunger, Axel verschwieg mir absichtlich bis auf die letzte Sekunde, das er mit Frau Fischer vorher telefonisch abgesprochen hatte, das es typisch kanarischen Eintopf = Puchero mit viel Gemüse geben sollte. Sie luden uns zum Abendessen bei sich ein und wir unterhielten uns über Dies und Das. Es war sehr lecker und wir waren satt und zufrieden.

Das Appartement bestand aus 3 Räumen, dem Wohnzimmer mit Küchenzeile, einem Badezimmer mit Duschkabine und einem Schlafzimmer. Das App. war sehr gut ausgestattet, Handtücher, Bettwäsche, Toipapier, Spülmittel, Gewürze, Tee usw. wurden gestellt. Sogar ein Brötchenservice wurde angeboten. Mehr Bilder und Infos unter www.fuerteventura-finca.de. Man kann auch direkt bei der Familie Fischer buchen und spart dabei eventuell anfallende Gebühren, die z.B. für Buchungen in Reisebüros anfallen.

Wir fallen heute total müde und tot ins Bett.

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21.12.2008 - Unser erster Urlaubstag, der Wecker funktioniert perfekt...

Wir wurden durch Hahngeschrei und Eselsrufe geweckt. Nach einem guten Frühstück musste die Sache mit dem Schloss am Auto geklärt werden. Axel rief beim Autovermieter an, dieser wollte einen Mechaniker schicken. Doch auch dieser wusste keinen Rat. Deshalb musste Axel mit Herrn Fischer nach Corralejo fahren, um dort einen anderen Wagen zu bekommen. Um halb eins kam er dann mit einem Renault Modus zurück. Wir fuhren nach El Cotillo, das ist ein kleiner Fischerort im Norden Fuerteventuras, dort haben wir uns den Festungsturm Castillo de Toston angeschaut. Am kleinen Hafen lagen einige wenige Fischerboote. Im Restaurant Casa Rustica aßen wir eine gemischte Fischplatte (14 Euro) und Kaninchen mit Tomaten und Papas Arrugadas (10 Euro) und Mojo-Sauce. Insgesamt bezahlten wir mit 2 Getränken 27 Euro. Danach fuhren wir zum Leuchtturm Faro de Toston im Nordosten von El Cotillo. Dort kamen große Wellen an die Küste. Gegen Abend fuhren wir an den Dünen von Corralejo vorbei. Das war sehr beeindruckend, fast schon ein unwirkliches Szenario.

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22.12.2008 - Panoramastraßen, typische Dörfer und lecker kanarische Küche

Heute sind wir die schöne Panoramastrecke von Betancuria über Pajara nach La Pared gefahren. Auf der Route gab es einige Aussichtspunkte. In Casillas de Morales gab es eine schöne Windmühle zusehen, in Vega de Rio Palmas ein Palmental mit einem ausgetrockneten Stausee.

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In Pajara haben wir im Casa Isaitas, einem schönen Herrenhaus mit idyllischem Innenhof, gegenüber vom Parkplatz, Kaffee getrunken und Gofiokuchen mit Kaktusfeigenjus gegessen. Katja aß Quarkkuchen. Scheinbar hat er ihr nicht so gut geschmeckt, weil der Kuchen mit Ziegenmilch gemacht war - Nun gut, Ziegenmilch schmeckt etwas anders als Kuhmilch und ist daher nicht Jedermanns Geschmack. Im Casa Isaitas kann man auch übernachten. Die Kirche Nuestra Senora de la Regla hat ein reich verziertes Portal, daneben einen Schöpfradbrunnen, der früher von Dromedaren in Gang gesetzt wurde. Am ausgetrockneten Flussbett stehen wunderschöne Bougainvilleabüsche und es gibt viele schattige Plätze unter Palmen. Auf der Strecke konnte man Ziegen begegnen, Atlashörnchen beobachten und Raaben ganz nah fotografieren.

Das Atlashörnchen oder Nordafrikanische Borstenhörnchen (Atlantoxerus getulus) ist eine in Marokko und Algerien verbreitete Art der Borstenhörnchen. Es ähnelt den Afrikanischen Borstenhörnchen, hat aber nicht ganz so borstiges Fell. Die Kopfrumpflänge beträgt 20 cm, hinzu kommen 20 cm Schwanz. Das Fell ist gelbbraun; an jeder Flanke verläuft ein deutlich sichtbarer weißer Streifen; schlecht sichtbar und meistens ganz fehlend ist ein weiterer heller Streifen, der den Rücken entlang läuft. Über die Lebensweise ist wenig bekannt. Atlashörnchen bilden Kolonien in felsigen Gegenden des Atlas, wo sie in bis zu 4000 m Höhe vorkommen. Sie sind dämmerungsaktiv und ernähren sich hauptsächlich von den Früchten des Arganbaums (Argania spinosa). Atlashörnchen wurden durch den Menschen auf Fuerteventura eingeführt und sind dort allgegenwärtig. In Touristenführern werden sie oft unter der falschen Bezeichnung "Streifenhörnchen" geführt, mit den echten Streifenhörnchen haben sie aber nichts zu tun. Quelle: Wikipedia

In Gran Tarajal sind wir an der Meerespromenade entlanggegangen und waren im Hiperdino Lebensmittel einkaufen. Am Abend gab es bei uns frische Dorade und Papas Arrugadas.

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23.12.2008 - Traumstand von El Cofete und Eis vom "Eis-Dealer"

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Jeden Morgen genießen wir hier einen Brötchenservice an die App.-Tür. Heute Morgen brachte uns Frau Fischer ein großes Stück Ziegenkäse mit. Fuerteventura ist bekannt für die vielen Ziegen, aber leider bringt dies auch das Problem mit sich, dass die Ziegen jedes grüne Blättchen abfressen, was sie finden können.

Heute sind wir über die FV 20/511/56 und die FV 2 zur Halbinsel Jandia gefahren. Ab Morro Jable geht ein ungeteerter Weg Richtung El Cofete. Dort gibt es den Aussichtspunkt Montana Aguda, von dem aus man einen herrlichen Blick über die ganze Bucht von El Cofete hat. Auf dem Weg dorthin sahen wir Ziegen, 2 Esel und viele Wolfsmilchgewächse. Am Strand von El Cofete haben wir einen Strandspaziergang gemacht und Axel war im Meer baden. Dort gab es tolle Wellen, doch man sollte hier wegen der Strömungen eigentlich nicht baden! Der Strand war fast menschenleer. Danach sind wir zur Punta de Jandia gefahren, dort gibt es den Leuchtturm Faro de Jandia. Anschließend sind wir nach Jandia/ Playa de Matorral gefahren und haben beim "Eisdealer" 2 Kugeln Eis gegessen und sind zum Leuchtturm am Strand gelaufen. Die Hotels in Jandia sind in die Felsen gebaut und haben alle Balkon mit Blick auf das Meer. Trotzdem sind es wahre Bettenburgen. Dann sind wir die Küstenstraße zurückgefahren und haben einen Stopp bei Risco del Paso gemacht. An diesem traumhaften Strand findet man neben einer kleinen Bar noch eine wunderschöne Dünenlandschaft.

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24.12.2008 - Weihnachten auf kanarisch, oder Weihnachten mal ganz anders

Caleta de Fuste war heute unser 1. Halt. Dort haben wir uns den kleinen Hafen und den Leuchtturm aus dunklem Vulkangestein angeschaut. Die Salinas del Carmen sind nicht weit davon entfernt und beherbergen ein Salzmuseum mit den Salzbecken. Im Shop kann man 1kg Meer-Salz für 70 Cent kaufen. Der Eintritt in das Salzmuseum kostet 5 Euro pro Person. Das Museum hat Dienstag bis Samstag, sowie an Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

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Danach sind wir zum Faro de la Entallada gefahren.

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Dafür muss man bis kurz vor Gran Tarajal fahren, dann links nach Las Playitas abbiegen und dann weist ein kleines Schild zu diesem wunderschön gelegenen Leuchtturm. Er ragt 185m über dem Meer auf einem Felsen. Schwarze Basaltsteine wurden in den weißen Putz eingelassen. Die Gebäudekanten wurden aus rotem Vulkangestein gemauert.

Leider hatten wir in unserem Urlaub nicht die Möglichkeit die kanarische Folklore kennen zu lernen. Wir fragten Fr. Fischer ob sie denn nicht wüßte ob überhaupt und wo evtl. ein Gottesdienst, stattfindet und wo man sich vielleicht mal ein wenig unter die Einheimischen mischen könnte. Sie hat zwar bei Ihren Bekannten herumgefragt, aber leider gibt es wohl so die Weihnacht wie wir sie aus Deutschland kennen in dieser Form nicht. Die Spanier feiern dann eher am 06.01.2009 zum Fest der Heiligen 3 Könige. Da gibt es dann auch mehr Feierlichkeiten und Veranstaltungen.

25.12.2008 - Antigua, Mühlenmuseum und die Dünen von Corralejo

In Antigua haben wir uns im Mühlenmuseum die fotogene Windmühle angeschaut. Auch die Jugendstilvilla an der Hauptstraße Antiguas ist sehr schön. In Tetir wirken die 7 Bauglieder des Turms der Kirche Santo Domingo de Guzman wie Bauklötzchen übereinander gestapelt. In La Oliva haben wir uns die Pfarrkirche Nuestra Senora de la Candelaria mit ihrem schwarzen 4-stöckigen Glockenturm angeschaut. Außerhalb von La Oliva stehen 2 sehr gut erhaltene Mühlen.

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In Corralejo haben wir einen 3-stündigen Strandspaziergang gemacht (ca. 5 Km), vorbei an den beiden Riu-Hotels und der Dünenlandschaft. Am späten Nachmittag ist Axel noch im Meer baden gewesen und wir haben einen Gleitschirmflieger in den Dünen von Corralejo beobachtet.

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26.12.2008 - Morro Jable, Dünen der Playa del Matorral

In Morro Jable haben wir uns das Riu-Calypso Hotel angeschaut und dabei einen schönen Blick auf den Strandabschnitt der Playa del Matorral gehabt. Heute waren wir an der Playa de Sotavento. In Mal Nombre sind wir von der FV 2 abgefahren. Der Strand und die Dünen sind sehr schön gewesen. Dort haben wir ein kleines Sonnenbad genommen (Aber Achtung, auch im europäischen Winter hat die Sonne auf den kanarischen Inseln noch so viel Kraft, das man sich mit Leichtigkeit einen Sonnenbrand holen kann, wenn man nicht aufpaßt! Im Durchschnitt hatten wir zwischen 18 und 23° Celsius). Draußen im Meer ist eine sandige Nehrung, die bei Ebbe ein etwa 4 km langes und bis zu 600 m breites Watt vom Meer trennt.

27.12.2008 - Puerto del Rosario, die Inselhauptstadt von Fuerteventura

Heute waren wir in Puerto del Rosario - der Inselhauptstadt. Dort haben wir uns den Hafen, das Gebäude der Hafenverwaltung, die Kirche Nuestra Senora del Rosario und den Sitz der Inselregierung angeschaut. Im Einkaufszentrum Rotunda kann man bummeln gehen und hat zudem freien Internetzugang via Wireless LAN. Man kann sich z.B. in eines der Cafe setzen und bei einer Tasse Kaffee die eMails checken und vielleicht auch einen Reisebericht schreiben. Ich hatte mir vor dem Urlaub noch ein VoIP-Telefon gekauft, welches man an einem WLAN Access-Point anmelden kann und dann sehr günstig per Internet telefonieren kann. Leider hat die Anmeldung ans WLAN im Einkaufszentrum einfach nicht funktioniert. Wahrscheinlich lag es daran, dass das Telefon keinen eingebauten Browser hat. Schade. Mit einem kleinen Laptop hätte das bestimmt besser funktioniert.

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Am Nachmittag fuhren wir zum Fährhafen nach Corralejo. Dort starten Boote nach Lobos und Lanzarote. An der Strandpromenade sind viele Cafes, Bars und Restaurants. Hier sieht man sehr deutlich das diese ausschließlich von den Touristen leben. Entsprechend sind dann auch die Preise. Im übrigen ist die Insel Fuerteventura "zweigeteilt", wie mir Hr. Fischer am ersten Tag erklärte. Im Norden und bis ungefähr in die Mitte der Insel (Corralejo bis Caleta de Fuste) sind haupstächlich Engländer, Franzosen und Holländer anzutreffen. Im Süden der Insel (Jandia, Morro Jable) sind hauptsächlich die Deutschen anzutreffen.

Ein lustiges Erlebnis hatten wir in Morro Jable, als wir im Cafe saßen:
Ich wollte auf Englisch 2x Wasser und für Katja ein Eis bestellen und wunderte mich, das die Bedienung mich nicht so recht verstand... Der Chef meinte dann zu mir beim bezahlen, warum ich wohl vorhin in Englisch bestellt hätte... Als ich Ihn darauf hin verdutzt anschaute, meinte er zur Erklärung das ich doch lieber Deutsch gesprochen hätte.

28.12.2008 - Betancuria, das schönste Dorf auf Fuerteventura

Betancuria - das schönste Dorf Fuerteventuras - war heute unser 1. Ziel. Betancuria liegt 396 m hoch in einem engen, grünen Tal. Die Pfarrkirche mit ihrem hoch aufragendem Glockenturm steht im Zentrum des denkmalgeschützten Ortskerns. Gepflegte Vorgärten und Bäume sind um das Casa Museo de Betancuria. In der Casa Santa Maria, direkt neben der Kirche, kann man oben auf der Terrasse mit schönem Blick auf Betancuria einen Kaffee genießen.

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Ajuy, ein kleines Fischernest, hat einen wunderschönen schwarzen Lavastrand mit riesigen Wellen und einigen kleinen Bars/Restaurants. Dort sind wir rechts der Bucht zu den Höhlen von Ajuy gegangen. In der schwarzen Bucht, Caleta Negra, geht man einen Trampelpfad weiter bis zum Barranco de la Pena mit dem großen Felsentor. Am Strand von Ajuy sollte wegen des hohen Wellenganges und der gefährlichen Unterströmungen nicht gebadet werden.

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29.12.2008 - heute mache ich Kaktusfeigenmarmelade...

Relaxtag - Axel kocht Kaktusfeigenmarmelade. Nachdem ich am zweiten Tag Gofiokuchen mit Kaktusfeigenjus gegessen hatte, welcher übrigens sehr gut geschmeckt hatte, wollte ich heute selbst einmal versuchen Kaktusfeigenmarmelade zu machen. Das ist ein ziemlich mühsames "Geschäft". Zuerst muß man die Kaktusfeigen pflücken. Das fängt damit an, dass die "Dinger" überall Stacheln haben. Besonders fies sind die ganz kleinen Stacheln, die in "Büscheln" aus der Feige herauswachsen. Die großen und langen Dornen sind bei weitem nicht so schlimm. Die ganz kleinen Stacheln, welche eine Länge von ca. 5mm haben sind deshalb so häßlich, weil diese gleich abbrechen, wenn man versucht sie aus den Fingern wieder heraus zu ziehen. Wenn man hier nicht aufpasst, kann man bald nichts mehr anfassen, weil einem die Finger und Hände wehtun. Selbst eine Pinzette hilft nicht wirklich, weil man die abgebrochenen Stacheln mit einer Pinzette nicht mehr zu fassen bekommt.
Nun aber zurück zum Thema Kaktusfeigenmarmelade... Nachdem ich mich also informiert hatte, wie man das am besten macht, haben wir im Supermarkt Gummihandschuhe gekauft. Mit diesen Handschuhen habe ich also die Feigen geflückt und dann bei uns im Appartment von den Stacheln befreit und aus der Schale gelöst. Man kann die Feigen mit Schale kochen, ich würde aber das nächste mal doch eher nur das innere Fruchtfleisch verwenden.

Kaktusfeigenmarmelade ist sehr lecker und von tiefroter Farbe. Meine Finger waren noch 3 Tage später ganz rot! Die Feigenmarmelade schmeckt schön fruchtig und leicht säuerlich. Sie erinnert ein wenig an Holunder.

30.12.2008 - Ein Regentag

Es regnet den 1. Tag des Jahres 2008 durch. Wir fahren kurz nach Pozo Negro, doch es regnet so stark, das wir noch nicht mal aussteigen und an den Strand gehen können. Nach einem Einkauf im Supermarkt fahren wir nach Tiscamanita zu einer Aloe-Vera Produktion. Dort haben wir gezeigt bekommen, wie Aloe-Vera gewonnen wird und haben Aloe-Produkte gekauft. Der Nachmittag verlief ruhig in unserem Appartement.

31.12.2008 - Wir fahren nach Jandia, Morro Jable und gehen am Strand spazieren

Heute war es wieder sehr warm. In Jandia hatten wir 24 Grad. Wir sind von der Anlage Stella Canaris bis nach Morro Jable am Strand entlang gelaufen. In Morro Jable haben wir unten am Strand im Eiscafe einen Eisbecher gegessen. Zurück zu sind wir an der Strandpromenade entlang gelaufen. Am späten Nachmittag waren wir noch in Risco del Paso am Strand und Axel war im Meer baden.

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01.01.2009 - Wanderung im Vega de Rio Palmas

Wie am Anfang angekündigt haben wir heute unsere Wanderung in Vega de Rio Palmas zum ausgetrockneten Stausee Presa de las Penas, sowie zur Wallfahrtskapelle Ermita de la Pena gemacht. Dafür sind wir von Vega ca. 1 Stunde durch ein grünes Tal gelaufen und haben sehr schöne Bilder von dem ausgetrockneten Stausee und der Vegetation gemacht. In Vega haben wir den Kirchplatz fotografiert.

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In Caleta de Fuste war Axel am Nachmittag baden. Danach haben wir einen Strandspaziergang bis zum Sporthafen gemacht und waren im Restaurant Hongkong chinesisch essen.
Das Restaurant ist unserer Meinung nach nicht weiter zu empfehlen, da das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt. Die Ente war nicht gerade eine kulinarische Erweckung. Die Ente kam komplett ohne Gemüse, der Reis mußte extra bezahlt werden. Der ganze "Spaß" kostete so mit 2 Getränken knapp 35 Euro. Toll.

02.01.2009 - Nordküste bei Majanicho, Fahrt zum Punta Blanca und Punta de la Tinota

An unserem letzten Tag sind wir in den Norden nach Majanicho und die Küste entlang zur Punta Blanca und Punta de la Tinota gefahren. Dort waren viele Surfer. Die Wellen sind für Surfer gut geeignet. In Corralejo wollten wir am Hafen in der Bar Lonja eine gegrillte Fischplatte essen. Diese sollte pro Person 12 Euro kosten. Was kam war verschiedener frittierter, leider aber sehr trockener Fisch. Diesen konnte man nicht essen, er war ungenießbar. Als wir den Kellner an den Tisch baten und unser Anliegen schilderten, schickte er die Chefin zu uns. Diese sprach kaum englisch und gab uns zu verstehen, das in Spanien gegrillter Fisch das Gleiche sei, wie frittierter. Als wir ihr anboten, die Hälfte des Preises zu zahlen, schimpfte sie auf Spanisch über "uns Deutsche" und wir sollten das Lokal verlassen und nie wiederkommen (was wir nach dieser "Behandlung" auch sicher nicht tun werden!). Wir bezahlten die Hälfte (jetzt auf einmal sollte die Fischplatte 15 Euro pro Person kosten) und gingen. Durch das unqualifizierte Verhalten der Chefin wurden einige andere Gäste auf unsere Reklamation aufmerksam. Dadurch hat sie sich wahrscheinlich mehr geschadet, als die ganze Sache eigentlich Wert war. Schade, dass sie nicht mit sich in einem ruhigen, sachlichen Ton reden ließ. Eine Frau am Nachbartisch nickte uns zu und bedeutete uns damit Ihre Zustimmung. Abschließend können wir zum Thema "auswärts essen" nur sagen, das es sich für uns nicht lohnt, da meist das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt und man besser entweder im App./Unterkunft selbst kocht und sich die Lebensmittel aus dem Supermarkt holt oder aber ein Pauschalangebot mit Verpflegung bucht.

03.01.2009 - Rückreise nach Düsseldorf, Ankunft am Flughafen um 14.30 Uhr

Am Flughafen selbst herrschte Chaos, die ganze Wartehalle war voller Menschen. Durch einen Computerausfall mussten alle Passagiere manuell einchecken, Abflug nach Düsseldorf sollte um 17.10 Uhr erfolgen, der Flieger hob um 20 Uhr von Fuerteventura ab. Ankunft in Düsseldorf Sonntag morgens um 1 Uhr. Bis wir zu Hause waren war es kurz nach 2 Uhr nachts.

12 Stunden auf den Beinen- wir kamen total fertig und müde zu Hause an.

Unsere Highlights, bzw. was kann man sich auf Fuerteventura alles anschauen:

-die Dünen Risco del Paso

-der schöne Strand Jandia Playa und die Strände incl. Dünen von Corralejo

-die Playa de Cofete mit der Aussichtsplattform Roque del Moro

-die Dörfer Betancuria, Pajara und Vega de Rio Palmas im Inselinneren

-in Vega de Rio Palmas die Wanderung zur Ermita de la Pena und dem Stausee

-der schwarze Strand mit Riesenwellen und den Höhlen von Ajuy

Hier noch einige Impressionen von unserem Ferienhaus...

Wir können uns direkt vorstellen noch einmal nach Fuerteventura zu fliegen. Unser Ferienhaus, die Umgebung und die Insel waren einfach toll. Leider konnten wir den Pool nicht so ausgiebig testen, da es dafür doch etwas zu kühl war. Ich (Axel) war allerdings mehrmals im Meer baden. Das war echt super und ein tolles Erlebnis. Im Sommer ist wohl auch auf Fuerteventura erheblich mehr los. Das nächste Mal werden wir allerdings Mitte/Ende Februar fliegen, da zu dieser Zeit Frühling auf "Fuerte" ist und die ganze Insel komplett grün sein soll. Natürlich gibt es auf Fuerteventura noch jede Menge weiterer Ferienhäuser.

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